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Beim Tierarzt in Nordrhein-Westfalen sind deine Tiere rund um medizinisch vesorgt

Bei einem Tierarzt in Nordrhein-Westfalen handelt es sich um einen Facharzt für die Gesundheitsvorsorge und Behandlung bei Tieren. Dies umfasst kleine Haustiere wie Hunde, Katze, Kaninchen, Vögel und Exoten wie Schildkröten und Leguane, doch es werden auch Großtiere behandelt wie Pferde und Nutztiere wie Kühen, Schafe und Schweine.

Was macht ein Tierarzt in Nordrhein-Westfalen?

Überwiegend befassen sich Tierärzte mit der Prävention und Behandlung von Erkrankungen bei Tieren. Dazu werden die Tiere untersucht, um den Gesundheitszustand der Tiere zu kontrollieren. Krankheitssymptome werden genau analysiert und daraufhin eine Diagnose erstellt. Es kann auch vorkommen das für die Anamnese Proben des Tieres entnommen werden müssen wie Blut, Gewebe und Körperflüssigkeiten. Diese werden dann ins Labor eingeschickt oder zum Teil auch in Laboruntersuchungen beim Tierarzt selbst angesehen und bewertet. Dadurch lässt sich dann die beste Behandlungsmethode bestimmen.

Doch er verordnet nicht nur die Therapie und Medikamente. Er kann auch Operationen am Tier selbst durchführen oder andere Leistungen erbringen. Diese werden entweder direkt in der Praxis, Klinik oder auch vor Ort vorgenommen.

Ein Tierarzt führt auch Impfungen durch, stellt Impfpässe und tierärztliche Bescheinigungen aus, pflanzt Mikrochips ein, damit das Tier wiedererkannt wird, führt Kastrationen und Sterilisationen, Prophylaxe und Entwurmungen aus, betreut Tiere bei der Trächtigkeit und Geburt und schläfert kranke oder gefährliche Tiere ein.

Ein Tierarzt berät auch den Tierbesitzer in verschiedenen Bereichen. Er erhält Tipps zur Tierernährung, Hygiene und zum allgemeinen Tierwohl. Dies kann Mittel gegen Flöhe, Zecken, Mücken und auch routinemäßige Reinigungsmaßnahmen umfassen, doch auch das altersgerechte Futter und Zubehör.

Eine wichtige Rolle spielen auch Tierärzte in Nordrhein-Westfalen bei Nutztieren. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere werden gesichtet, die Hygiene der Haltung erkundet, Tierarzneimittel und die Führung der Ställe, die Besamung / Reproduktion kontrolliert, die Bedingungen inspiziert, unter denen die Tiere geboren werden, aufwachsen, sich fortpflanzen und die Beseitigung von tierischen Nebenprodukten und Abfall überprüft.

Die Tierzucht bietet oft ein hohes biologisches und physiko-chemisches Risiko. Ebenso wird die Tierproduktion über die gesamte Erzeugerkette hinweg überprüft. Dies umfasst den Weg vom Stall bis zum Teller. Doch die menschliche Gesundheit spielt auch bei einem Tierarzt eine bedeutende Rolle. Denn die menschliche Gesundheit ist im Zusammenhang mit dem Tier recht nah. Zahlreiche Krankheiten können von Tieren auf den Menschen übertragen werden. Daher ist auch der Schutz der Lebensmittelsicherheit und der öffentlichen Gesundheit ein wichtiger Bestandteil eines Tierarztes.

Welche Tiere behandelt der Tierarzt in Nordrhein-Westfalen?

Ein Tierarzt hat Möglichkeit, mit allen erdenklichen Tieren zu arbeiten. Dies hängt vor allem von der gewählten Studium ab. Es gibt landwirtschaftliche Tierärzte, die sich hauptsächlich mit Schweinen, Rindern und anderen Nutztieren befassen, und kleine Tierärzte, die sich mit Heimtieren wie Hunden, Katzen, Meerschweinchen und Kaninchen befassen.

Sie haben auch die Möglichkeit, mit exotischeren Tieren zu arbeiten. Ein Tierarzt kann sich zum Beispiel auf Reptilien und Vögel spezialisieren oder im Zoo mit echten Wildtieren arbeiten. Neben exotischen Tieren gibt es auch auf Pferdegesundheit spezialisierte Tierärzte.

Wieviel verdient ein Tierarzt in Nordrhein-Westfalen?

Zum Teil variieren die Gehälter von Tierärzten sehr stark. Es gibt einen unterschied zwischen einem angestellten und einem selbstständigen Tierarzt. Die empfohlenen Einstiegsgehalte unterscheiden sich. Die BTK empfiehlt ein Einstiegsgehalt von 3.130 €. Die BaT wiederum von 3.500 €.

Allerdings ist dies grundsätzlich eine Verhandlungssache, denn es gibt bislang noch keine Tarifverträge. In Deutschland gibt es jedoch eine uneingeschränkte Arbeitszeit.

Allgemeine Infos zum Studium

In Deutschland ist das Studium der Tiermedizin zentral geregelt. Aufgrund dessen unterscheiden sich die fünf Universitäten vom Aufbau des Studiums nicht sonderlich. Das Studium umfasst insgesamt 11 Semester und ist in einen praktischen und einen theoretisch-wissenschaftlichen aufgeteilt. Die Zulassung als Tierarzt erhält der Student dann durch die bestandene Tierärztliche Prüfung. Es gibt jedoch nicht nur das Staatsexamensstudium, sondern auch den Bachelor- und den Masterstudiengang. Mit diesem Abschluss erhält der Studierende dann keine Approbation und kann nicht als Tierarzt tätig werden.

Welche Module sind beim Studium der Tiermedizin ├╝blich?

  • Zoologie & Botanik

  • Biochemie und Tierzucht

  • Physik & Chemie

  • Genetik

  • Anatomie

Welche Berufsperspektiven bietet ein Studium der Tiermedizin?

Viele Menschen verbinden mit einem Studium der Tiermedizin eine Kleintierpraxis. In dieser kümmern sich Tierärzte um die Versorgung von Kleintieren. Zudem beraten sie Tierhalter in verschiedenen Bereichen.

Es geht in der Großtierpraxis um die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der Nutztiere. Aber auch um die Fütterung und Versorgung der Tiere.

Tierärzte arbeiten im öffentlichen Veterinärwesen im Tierschutz, der Tierseuchenbekämpfung, der Hygieneberatung und Überwachung von tierischen Produkten und Futtermitteln. Doch ebenso finden sich in der freien Wirtschaft (Pharmaindustrie) Tierärzte und helfen bei der Entwicklung von Medikamenten. Die universitäre Forschung und Lehre ist ein weiterer Tätigkeitsbereich für Tierärzte.

Was erwartet den zuk├╝nftigen Studierenden in dem Studium zur Tiermedizin in Nordrhein-Westfalen?

Das Studium gliedert sich in Vorphysikum, Physikum und in den Klinischen Abschnitt. Es gibt unterschiedliche Fächer, die bei diesem Studium belegt werden. Dies ist Physik, Chemie und Biochemie. Doch auch Tieranatomie, Physiologie, Genetik, Parasitologie, Tierzucht, Tierhaltung und Tierhygiene, Tierernährung, Pharmakologie und Toxikologie für die Veterinärmedizin, Tierseuchenbekämpfung, Tierschutzethik und -recht.

Es gibt in der Zeit des Studiums auch mehrere verpflichtende Praktika in einer Tierklinik. Dort werden die Studenten dann unter Anleitung von erfahrenen Tierärzten Schritt für Schritt an die Arbeiten eines veterinärmedizinischen Assistenten herangeführt.

Ebenso sind auch Besuche und Trainings in Tierzuchtanstalten vorgesehen. Dort werden dann die unterschiedlichen Aspekte der Zucht und Haltung erlernt. Dies umfasst die wichtigsten Tierarten wie Milch- und Mastvieh, Schafe, Ziegen, Schweine, Geflügel und Fisch.

Ist das Studium mit einem Staatsexamen abgeschlossen, kann bei den zuständigen Landesbehörden die Approbation als Tierart beantragt werden. Dies berechtigt dazu, den Beruf auszuüben. Wer seine Approbation erhalten hat, kann sich dann auf bestimmten tiermedizinischen Gebieten spezialisieren und auch weiterbilden. Dieses System kennt man aus der Humanmedizin: Fachtierarzt / Fachtierärztin für Innere Medizin, Chirurgie, Orthopädie, als Fachtierarzt für Kleintiere oder auch für Pferde.

Der European Board of Veterinary Specialisation (EBVS) bietet international anerkannte Fortbildungsmöglichkeiten. Diese legt die Qualifikationsstandards für Tierärzte in ganz Europa fest und verleiht den Titel Diplomate oft he European College.

Welche Gr├╝nde gibt es, Tierarzt in Nordrhein-Westfalen zu werden?

Es ist beinahe wie eine Berufung, Tierarzt zu werden. Es sollte großes Interesse und Freude an Tieren bestehen. Ebenso ist eine hohe Motivation vonnöten, um in diesem Beruf gut und zufrieden zu sein. Einfach ist es nicht, dieses Studium zu bestehen. Jedoch ist es ein Garant, später eine abwechslungsreiche Arbeit und ein gutes Gehalt zu erreichen.

Ebenfalls finden Tiermedizinier viele Beschäftigungsmöglichkeiten und somit auch ein breites Berufsfeld. Er kann sich als Tierarzt selbstständig machen mit einer Kleintierpraxis, eine Karriere als Fachtierarzt in einer Tierklinik entscheiden, Großtiere behandeln, die für die Nutzierzucht eingesetzt werden, sich für das Berufsfeld des Amtstierarztes entscheiden oder auch in die Forschung gehen, um neue veterinärmedizinische Medikamente und Produkte zu entwickeln.

Tierärzte nach Bundesländern sortiert

Tierärzte nach Städten sortiert